Struktur
Acker, Handel und Lager auf engem Raum
Die Zahlen von IT.NRW zeigen eine Gemeinde, die ganz anders aufgebaut ist als der Rhein-Kreis Neuss im Durchschnitt. Der größte Teil der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, für Wohnen, Industrie und Gewerbe bleibt nur ein kleiner Anteil. Bei den Arbeitsplätzen fällt dagegen der hohe Anteil von Handel, Verkehr und Lagerei auf.
- 79,2 Prozent
- der Gemeindefläche sind Landwirtschaftsfläche, im Kreis 51,3 Prozent (Stand 31.12.2024).
- 5,0 Prozent
- entfallen auf Wohnbau-, Industrie- und Gewerbeflächen. Im Kreis sind es 14,8 Prozent.
- 39,6 Prozent
- der Beschäftigten am Arbeitsort arbeiten in Handel, Gastgewerbe, Verkehr und Lagerei, im Kreis 28,6 Prozent (Stand 31.12.2024).
Für die Planung heißt das: Die arbeit konzentriert sich auf wenige Orte. Nach Angaben der Gemeinde siedelten sich im Jahr 2001 die ersten Firmen im Gewerbepark an, der danach um fünf Stufen wuchs und laut Gemeinde seit langem voll belegt war. Leitidee war ein Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten. Eine weitere Stufe mit rund 20.000 Quadratmetern sollte nach der Darstellung der Gemeinde 2022 umgesetzt werden. Dazu kommen ein Einkaufspark mit rund 8.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und ein Fachmarktzentrum.
Wo Hallen nah an Wohnhäusern stehen gehören bei einer abgeschalteten Meldeanlage auch die Abende und Wochenenden in die Planung, wenn niemand vom betrieb vor Ort ist. Auch Höfe auf dem Land haben Scheunen, Maschinen- und Lagerhallen, in denen geschweißt, getrennt oder ein Dach erneuert werden kann.
Quellen: IT.NRW, Kommunalprofil Rommerskirchen, Stand 15.01.2026; Gemeinde Rommerskirchen, „Gewerbe- und Einkaufparks“ (Seitenstand September 2024, abgerufen am 21.10.2026). Örtliche Gegebenheit, keine Referenz.